Text&Bild

Land in Sicht

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Da drüben sieht es aus,

als könnte sie

dort glücklich sein.

Doch dazwischen

spiegeln sich

ihre Träume und die Angst

um die Wette.

Fliegen

kann sie nicht

und Schwimmen

ist viel zu unsicher.

Schade.

Käme es ihr doch nur

in den Sinn

einfach

drumherum zu gehen.

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Wenn der Schuh drückt

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Auch der interessanteste

und lehrreichste Weg

wird zur Qual

wenn der Schuh drückt.

Und der blaue Zehennagel

mahnt danach

noch lange Zeit davor,

noch einmal

so unbequeme Schuhe

anzuziehen.

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Ahnung vom Glück

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Der Schmerz

ist die Ahnung vom Glück

das sie spürt

wenn sie endlich

frei ist

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Scheinlösungen

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Was zwar

ganz offensichtlich

vor dem Verfall schützt,

gibt dem Boot nur

seine Funktionstüchtigkeit

nicht wieder.

Aber immerhin

wahrt es

den Schein.

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Wenn die Liebe ein Kuchen wäre

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… dann würden sich auch die besten Bäcker

schmerzhaft die Zähne daran ausbeissen,

weil er einfach nicht gelingen will,

egal welche Zutaten sie hinzufügen

zum Grundrezept von zwei Menschen,

bei denen die Chemie stimmt.

Denn es gibt nur ganz wenige, die wissen,

dass der Schmerz, den die Liebe verursacht,

auch genau der Schmerz ist,

den nur die Liebe besiegen kann,

wenn man eine einzige Zutat weglässt:

die Angst zu Versagen.

Beim Backen der Liebe

und im Leben.

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Frage an den Verkäufer

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Könnten Sie mir

nur ganz kurz sagen:

Was kostet denn

ein Gramm vom Glück

und wieviel davon

braucht man eigentlich

zum Leben?

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Die grösste Chance

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Wenn es möglich ist

dass im Schmerz

die grösste Chance

zum Glück

verborgen ist

dann ist alles möglich

und der Weg

zum grossen Glück

nicht mehr so weit

wie auch schon

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Von ganzem Herzen

IMG_7147Ich liebe

und vermisse

dich.

Von ganzem Herzen!

Das Problem

ist nur:

Ich liebe

und vermisse

mich auch,

wenn ich

von ganzem Herzen

bei dir bin.

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Eingereihte Freiheit

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Erstaunlicherweise liegt

in den grössten Widersprüchen

oft auch der schnellste Weg

zum Glück

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Mach doch einfach!

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Es ist halt

nur leider

(oder zum Glück!)

nicht einfach einfach

einfach Kunst zu machen

Kunst ist schliesslich

schwere Kost

sogar dann

(oder vor allem dann!)

wenn sie so

leicht daherkommt

als hätte sie gerade

neue Turnschuhe gekauft

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Fragiles Herz

imageWie leicht zerstörbar

so ein Herz doch ist,

wenn es ständig Gefahr läuft,

dass die Menschen

es nicht beachten

und unbedacht darauf

herumtrampeln.

Wieviel Hoffnung

das Herz doch braucht,

um sich den Menschen trotzdem

vor die Füsse zu werfen,

im Vertrauen darauf,

dass es bemerkt wird

und gut behandelt.

Wieviel Liebe

in einem Herz stecken muss,

das sich dieser Gefahr aussetzt,

immer und immer wieder,

bis jemand kommt,

der nicht nur Rücksicht nimmt,

sondern die zerstörten Ränder

wieder flickt.

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Minimalismus

WüsteMinimalismus macht frei.

Man muss nur geduldig warten,

das Nichts ertragen,

bis eine kleine Gedankenwolke vorbeizieht.

Nur eine kleine Wolke,

die aber ein wahres Gewitter entfacht,

damit aus der kargen Wüste

eine lebendige Fantasielandschaft entstehen kann.

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Jenseits

Jenseits

Komm,

tritt ein

ins bunte Leben –

es liegt genau vor dir:

dort,

jenseits

der Traurigkeit!

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Plaudertischlein

10428049_10152776499906225_5684933433768965089_nSetz dich hin

plauder ein bisschen

mit mir

der Frühling

lädt dazu ein

das Herz zu öffnen

also lass uns

zusammen

das Leben geniessen

uns Zeit nehmen

Gedanken spinnen

und Luftschlösser bauen

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Auf in die Zukunft…

image…wohin der Weg auch führt…

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Moment der Freiheit

imageDer Moment

in dem noch alles möglich ist

aber man nichts mehr

beeinflussen kann.

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Liebe ist…

IMG_8039… auch nach vielen Jahren

gemeinsam innezuhalten,

gemeinsam zu träumen,

gemeinsam zu geniessen

und dabei immer (noch)

in die gleiche Richtung zu schauen

der Blick zwar

in die Ferne gerichtet

aber immer hin

zum gemeinsamen Ziel.

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Was ich brauche

imageIch brauche

meinen Kaffee am Morgen

ab und zu ein warmes Bad

einen schönen Balkon

mein Zuhause

gutes Essen

gute Bücher

gute Musik

tolle Konzerte

Museumsbesuche

und Kinoabende

nicht zwingend

Dann darauf kann ich

im Notfall verzichten

Aber nicht

auf dich

und mich

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Familienfoto

IMG_7322Eltern sind

wie zwei Felsen

in der Brandung,

die sich stets

schützend

vor ihre Kinder stellen.

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Harte Steine

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Wer aufmerksam

durchs Leben geht

und genau hinsieht

der kann sogar

bei den härtesten Steinen

ein Herz erkennen.

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November-Tristesse

IMG_6841Wenn sich

die triste Landschaft

nur noch verschwommen

hinter der Scheibe

mit den Regentropfen

abzeichnet

und sich die Tränen

 unauffällig

und fast wie von selbst

darunter mischen,

ist es wichtig zu wissen,

dass alles vorbeigeht:

Die Landschaft,

der Regen

und auch

deine Tränen.

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Begegnung

IMG_8152Manchmal

braucht es

nicht mehr als

ein kurzes Beschnuppern

um sich

zu verstehen

Manchmal

reicht aber auch

ein langes Kennenlernen

dafür

nicht aus

Im ersten Fall

ist das wohl

ein grosses Glück

Im zweiten Fall

dann wohl

auch

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Der Weg zur Freiheit

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Der Weg führt

über einen engen Steg,

der streng begrenzt ist

und strikt geradeaus geht.

Diese Grenzen des Seins

sind leichter zu überstehen,

wenn das Ziel schon

in Sichtweite ist.

Dann können wir auch

der Versuchung widerstehen

nur mal kurz den Weg

zu verlassen.

Weil der Sand unter den Füssen

nur dann richtig frei macht,

wenn auch das Meer

die Zehen umspült.

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Träumen

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Noch etwas unscharf

scheint der Mond

durch das tiefe Dunkel

des Schlafes

aber bald bin ich dort

hinter den Wolken

wo meine Träume

klar und hell

auf mich warten

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Der Rahmen

graffiti rom

Alles ist möglich!

Das ist die Freiheit der Kunst.

Nur mit einer Einschränkung:

Die Kunst braucht einen Rahmen

 –

definiert und vorgegeben

durch die Gesellschaft,

die Kunst ohne Rahmen

nicht als Kunst wahrnimmt.

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Sonntagmüdigkeit

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Manchmal, wenn sie Zeit hat und an einem faulen Sonntagnachmittag auf ihrem Sofa liegt, überkommt sie eine wohlige Müdigkeit. Dann kann sie sich einfach nicht mehr dagegen wehren, dass ihre schweren Augenlider zufallen. Ein angenehmes Gefühl breitet sich aus. Es ist, als ob sie gleichzeitig schweben und trotzdem mit ihrem ganzen Körper in den weichen Untergrund einsinken würde. Ein paar Mal blinzelt sie noch, doch dann wehrt sie sich nicht mehr dagegen und lässt alles fallen. Sie fühlt, wie sich ihr Geist im Raum ausdehnt und es kommt ihr vor, wie wenn die Realität von ihr weggeschoben und auf Abstand gehalten würde. So kann sich ihr Inneres nun endlich nach aussen kehren und sie ist bereit, in die Traumwelt einzutreten. Dabei empfindet sie keinerlei Angst, sondern ein völlig entspanntes Gefühl der Sicherheit – und mit diesem Gefühl taucht sie ein in die tiefe Dunkelheit des Schlafs.

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Das Rad des Lebens

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Man sitzt in seiner Kabine

lacht und geniesst die Aussicht

winkt den anderen zu

von hoch oben in den Lüften

Man fühlt sich frei

schwebt über der Welt

und ist doch gefangen

weil man sich mitdrehen muss

Weil man keine Wahl mehr hat

sobald man eingestiegen ist

und die Maschine des Lebens

angefangen hat sich zu drehen

Und wenn die Kabine

unten angekommen ist

muss man wieder aussteigen

ob man will oder nicht

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Love is in the air

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Es braucht viel Mut

um hinauf zu klettern

in schwindelerregende Höhen

und die Liebe zu ergreifen

Es braucht viel Geschick

um die Liebe herunterzubringen

auf den Boden der Tatsachen

ohne dass sie dabei kaputt geht

Es braucht viel Stärke

um danach sein signalrotes Herz

offen zur Schau zu stellen

für alle auf der Strasse sichtbar

Aber es braucht nur eine einzige Person

die einem als Hilfe eine Leiter reicht

sie geduldig festhält und wartet

dann geht alles leichter

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Tür zum siebten Himmel

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Bezeichnend:

Eine Tür ohne Türfalle –

dafür mit Guckloch.

Damit man von aussen sieht,

wohin man möchte

(ins Herz des anderen),

aber nicht rein kann,

wenn die Tür nicht

von innen aufgemacht wird,

weil dem, der drin sitzt,

die fremde Person gefällt,

die vor der Tür steht.

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Doppeltes Glück

Doppeltes Glück

Manchmal muss man

einfach nur

genau hinsehen,

damit man

am Glück

nicht vorbeiläuft.

Und wenn man

dann endlich

das Glück

gefunden hat,

dann sollte man

besser

noch einmal

ganz genau hinsehen,

damit man erkennt,

ob sich

das eigene Glück

auf den zweiten Blick

sogar noch

verdoppelt.

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Wolkengestalt

Wolkengestalt 1

Mit der Sonne im Rücken

und einem Lächeln im Gesicht

bäumt sie sich auf

und spendet freundlich Schatten.

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Sommerwiese

Sommerwiese

Auf der Sommerwiese

dort, unter dem Baum

hat es Platz zum Liegen

Auf der Sommerwiese

dort, unter dem Baum

herrscht Ruhe und Frieden

Auf der Sommerwiese

dort, unter dem Baum

kann man träumen und dösen

Auf der Sommerwiese

dort, unter dem Baum

werden sich die Schatten lösen

Auf der Sommerwiese

dort, unter dem Baum

leben lauter doofe Ungeziefer

Auf der Sommerwiese

dort, unter dem Baum

krabbeln sie, die blöden Viecher

Auf der Sommerwiese

dort, unter dem Baum

liegt deshalb kaum mal einer

Ja und warum auch?

Denn Zeit hat dafür

ja sowieso keiner

———

Die Farbe Grün

Grüntöne

„Also träumt sie. Und immer, wenn sie an das Reisen denkt, denkt sie an die Farbe Grün. Aber nicht an grün wie das Gras, sondern an das Grün des Meeres, des Dschungels. Dieses Blaugrün, das nach Ferne duftet. Dann kann sie den Wind im Gesicht spüren. Sie kann fühlen, wie das wäre, und das Fernweh schmerzt in der Seele, ohne dass sie diesen Schmerz lindern könnte. Denn auch das Träumen, so schön wie es ist, vergrössert ihn nur. Sie weiss, sie muss weg, fort, um nach Hause zu finden.“

aus: Fernweh

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Heute Nacht träume ich… (3)

Heute Nacht träume ich... (3)

… davon, wie es sein wird, wenn alle meine vielen bruchstückhaften Träume am Ende ein grosses und sinnvolles Ganzes ergeben. Dann wird sich jeder einzelne Traum gelohnt haben, weil er mich zum Ziel gebracht hat und ich voller Zufriedenheit auf das Bild blicken kann, das mein Leben gezeichnet hat.

———

Warten

Warten

Manchmal heisst es warten –

Darauf,

dass das Leben zurückkommt.

Zusammen mit dem Wasser,

wenn die Ebbe zu Ende geht,

und man endlich wieder

seiner Bestimmung folgen kann.

Bis dahin gilt es auszuhalten,

dass einem die Lebensgrundlage

einfach so entzogen wurde

und man auf dem Trockenen sitzt.

Zum Nichtstun verdammt.

Da hilft nur

ein unerschütterlicher Glaube.

Daran,

dass die Flut wiederkommt –

Und mit ihr die Zeit,

um obenauf zu schwimmen.

———

Bank der Träume

Bank der Träume

Ausrangierte Träume zum Mitnehmen,

ausgelegt auf einer beliebigen Bank.

(Es könnte auch die bei dir um die Ecke sein)

Nicht allein, aber verloren liegen sie da

und bergen ihren Inhalt wie Schätze.

Für immer versteckt für all diejenigen,

die sich nicht auf die Suche machen,

um sie zu finden und zu retten,

sie zu lesen und in ihnen zu versinken,

ihre Geschichten zu träumen,

sie so zum Leben zu erwecken,

damit sie nicht sterben müssen,

wenn der nächste Regen kommt,

und all ihre Träume aufweicht,

durchnässt und verblassen lässt.

Also schnell! Mach dich auf,

die Bank deiner Träume zu finden,

um sie lesend wieder aufleben zu lassen.

Denn “sie” –

die Träume, die Bücher und auch die Bank –

haben neues Leben bitter nötig!

———-

Von der Rettung der Fantasie

Er liegt ausgestreckt auf der Wiese, die Arme hinter dem Kopf verschränkt, und schaut hinauf in den Himmel. Die Zeit scheint stillzustehen, nur die Wolken ziehen vorbei. Plötzlich werden die Wolken zu Figuren, zu tollen Fantasiewesen, und fangen an zu leben. Er sieht unbekannte Gestalten, die er so noch nie gesehen hat. Sie ziehen an ihm vorüber und verändern sich ständig, und er wünschte sich, sie würden dableiben. Er würde sie gerne einfangen und sie konservieren, um damit die Zeit anzuhalten und die Fantasie ohne Zeitdruck regieren zu lassen. Aber das geht nicht, die Figuren verändern sich, und noch bevor er die eine richtig fassen konnte, entsteht bereits eine andere. Oder sie löst sich in Nichts auf. Das Nichts hält zum Glück nicht lange an, denn da kommt schon die nächste Wolke. So vertreibt er sich die Zeit und wünscht sich trotzdem, sie würde stillstehen. – Plötzlich bemerkt er ein bekanntes Gesicht, das ihn anlächelt und ihm Vertrauen schenkt. Diese liebevollen Augen, die ihm sagen, dass alles gut wird. Dass er nicht alleine ist, dass er einen Begleiter hat auf seinem manchmal schweren Weg. Jemand, der ihn trägt, und mit dem er durch die Lüfte der Fantasie jagen kann. Er kann es gar nicht glauben. Das Gesicht ist da, und es verändert sich nicht, eine ganze Weile lang starrt er es an. Plötzlich sind alle Erinnerungen wieder da. Daran, wie er gekämpft und gelitten hat, wie er sich gefürchtet hat, wie er das Nichts im Nacken spürte und wie er geflogen ist über die Täler, über die Berge und über die Landschaften, die zum Teil schon fast ganz zerstört waren. Er erinnert sich, wie er geliebt hat und wie er es geschafft hat, die Fantasie zu retten. Er war Bastian. Nein, er ist Bastian. Noch immer. Mit einer unendlichen Dankbarkeit blickt er noch einmal in den Himmel. „Danke, Fuchur!“, sagt er. Doch so versunken, wie er in seine Träumen war, hat er gar nicht gemerkt, wie die Zeit vergangen ist. Fuchur ist nicht mehr da. Jedenfalls nicht mehr dort oben am Himmel. Und trotzdem ist dort jetzt nicht das Nichts. Und trotzdem wünscht er sich jetzt nicht, dass die Zeit stehengeblieben wäre. Denn er weiss, wo er seinen treuen Begleiter immer wieder findet. Er weiss: Fuchur ist vom Himmel in sein Herz weitergezogen.

Fuchur

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Weisser Horizont

Weisser Horizont

Friedlich liegt er da

und lässt Luft zum Träumen

macht uneigennützig Platz

für die Farben der Fantasie

die in der Luft schwirren

und sich im Wasser spiegeln

um den Anker des Kahns herum

der Sicherheit bietet

falls man sie braucht

wie die blaue Tinte

auf dem weissen Blatt Papier

———-

Der Schmetterling

Der Schmetterling

Der Schmetterling:

zerbrechlich,

zart und schön.

Als Raupe ungeliebt,

als Falter

gern gesehn.

Er zeigt uns

die Verwandlung auf,

die wir so gerne hätten.

Den schweren Körper

lässt er hinter sich,

wie wir‘s so gerne täten.

Er fliegt davon,

ist frei und leicht

und hält auf schönen Blüten.

Er regt uns so

zum Träumen an,

bis wir im Innern wüten.

Und endlich losziehn,

fort,

um unsren Durst zu stillen,

um dort

den Traum beim Schopf zu packen,

allein um unsretwillen.

———-

Heute Nacht träume ich… (2)

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… davon, auf dem Schiff die dunklen, aufgewühlten, tobenden Wassermassen hinter mir zu lassen und mit Blick nach vorn auf den ruhigen, glitzernden, hellen Horizont zuzusteuern – mit dem frischen Wind im Haar, der warmen Sonne im Gesicht und einem Lächeln auf den Lippen.

———-

Frei ist…

Freiheit ist...

… das eine Herz

das Herz geblieben ist

trotz der vielen Steine

um es herum

denn es träumt

und hofft

und liebt

ohne Erwartung

sondern einfach nur

weil es ein Herz ist

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Heute Nacht träume ich…

Heute Nacht träume ich...

…. davon, gemeinsam durch den nassen Strand zu waten, zu spüren, wie der Sand durch die Zehen rinnt, dabei zuzusehen, wie der Tag sich dem Abend neigt und sich alles zu sagen, indem man gemeinsam schweigt.

———-

Wie es sein wird

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„Denn wenn sie träumt, dann hat sie eine Ahnung davon, wie es sein wird. Sie kann das Gefühl erahnen, das in ihr ist, tief in ihr verborgen. Das Gefühl der Freiheit. Sie stellt sich vor, wie es ist, wenn sie den Regenwald sieht. Wenn sie in ihm badet. Wie es ist, wenn sie auf den Bergen der Welt steht, die Weite vor sich, die Frische des Windes in der Nase. Wie es ist, das Meer zu sehen, wie es ist, die Wellen zu spüren und das Salz zu schmecken.“

Auszug aus: Fernweh

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Einzigartig

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Sei frei

in dir das zu sehen,

was für andere

unsichtbar ist.

So zu leben,

wie andere

nicht leben könnten.

Einfach zu machen,

was für andere

unmöglich ist.

Und genau deshalb

so zu sein,

wie es andere

gerne wären.

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4 Kommentare zu “Text&Bild

  1. Elisabeth sagt:

    Total toll dein Geschriebenes!!!!!!

  2. Rita Gerster sagt:

    Liebe Jeanette. Wunderschön Deine Fotos mit den passenden, herzerwärmenden, manchmal traurigen und dann auch wieder sehr hoffnungsvollen Texten.
    Aus dem kleinen Mädchen das ich kannte ist eine sehr talentierte junge Frau geworden; das freut mich sehr! Viel Glück für Deine weiteren, kreativen Projekte!
    Lieber Gruss Rita

    • Jeanette sagt:

      Liebe Rita, vielen Dank!
      Ja, es ist lange her, dass wir uns gesehen haben. Aber umso schöner, dass sich die Wege dank dem Internet wieder kreuzen können – es freut mich, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast!
      Dir auch liebe Grüsse zurück, Jeanette

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