Die Farbe Grün

Grüntöne

„Also träumt sie. Und immer, wenn sie an das Reisen denkt, denkt sie an die Farbe Grün. Aber nicht an grün wie das Gras, sondern an das Grün des Meeres, des Dschungels. Dieses Blaugrün, das nach Ferne duftet. Dann kann sie den Wind im Gesicht spüren. Sie kann fühlen, wie das wäre, und das Fernweh schmerzt in der Seele, ohne dass sie diesen Schmerz lindern könnte. Denn auch das Träumen, so schön wie es ist, vergrössert ihn nur. Sie weiss, sie muss weg, fort, um nach Hause zu finden.“

aus: Fernweh

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6 Kommentare zu “Die Farbe Grün

  1. manacur sagt:

    Zeitweilig…

    getret’ne Spuren verführen,
    den alten Weg erneut zu gehen

    ziehst dich zurück
    in deinen Turm
    dort ist es warm
    beim Wintersturm

    und ohne dich zu rühren
    sind neue Wege jetzt zu sehen

    © manacur

  2. Wie war das bei Tolkien?
    „Die Straße ist eine gefährliche Sache, Frodo. Wenn du nicht aufpasst, führt sie deine Füße in die Ferne, ohne dass du es merkst.“ oder irgendwie so ähnlich, frei aus dem Gedächtnis 😉

    • jblank8 sagt:

      Ich muss ja gestehen, dass ich noch nie was von Tolkien gelesen habe und mich auch weigere, die Filme zu sehen – aber das Zitat gefällt mir! 😉

      • Darf man fragen, wieso du dich weigerst?
        Die HdR-Bücher sind die reinste Fundgrube an tollen Zitaten, Motiven und Beschreibungen. Allein dafür lohnt sich das Lesen bereits – abgesehen von der tollen Geschichte, den epischen Charakteren und der sehr detailgenau ausgearbeiteten Welt 😉

      • jblank8 sagt:

        Ja klar darf man 🙂 Einerseits habe ich bei manchen Büchern das Gefühl (meist sobald sie kommerziell ausgeschlachtet werden), dass ich sie nicht lesen muss, nur weil alle sie gelesen haben (dazu gehört z.B. auch Harry Potter, Dan Brown u.s.w.). Das ist reiner Protest und eigentlich blöd 😉 Andererseits habe ich ja Germanistik studiert und in der älteren Literatur die meisten Artus-Romane gelesen… Deshalb finde es nicht mehr so spannend, wie die Helden in diesen Geschichten durch die Gegend ziehen und immer wieder kämpfen (obwohl sie ja nicht verlieren können, weil sonst die Geschichte fertig wäre). Dass diese Geschichten sprachliche Feinheiten enthalten, weiss ich allerdings, aber darauf verzichte ich bewusst, weil es ja sowieso soooooo viele Bücher und schöne Zitate gibt.

        Hast du dich denn mal mit der Artusliteratur beschäftigt? Das würde dir in dem Falle sicher gefallen!

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